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Die Baukosten sind ein entscheidender Faktor und lassen sich sehr gut auf die Wohnnutzfläche beziehen. Derzeit bringt jeder Quadratmeter weniger, eine Ersparnis von rund € 1.600,-. Es lohnt sich daher, die wirklich benötigte Wohnfläche genau zu prüfen. Dazu kommen die Betriebskosten z.B. für die Heizung. Auch hier können zukünftige Kosten durch eine kleinere Wohnnutzfläche niedriger gehalten werden. Ebenso ist die Notwendigkeit eines Kellers zu prüfen. Der Keller als Lagerraum hat nicht mehr die Bedeutung wie früher. Rund 25% der Hausbauer machen daher heute keinen Keller mehr. Die durchschnittliche Größe für ein Einfamilienhaus liegt derzeit in Österreich bei ca. 135 m². Der nächste Schritt ist daher die Erstellung einer Checkliste der benötigten Räume mit Angabe der Fläche, der Lage, des Geschosses und der Verwendung. Die Orientierung stellt die empfohlene Ausrichtung der Räume nach den Himmelsrichtungen dar, die aber nicht immer eingehalten werden kann. Wichtig ist, daß die Nebenräume als Pufferzonen im Norden liegen, während die Wohn- und Aufenthaltsräume nach Süden orientiert sind. Die Ausrichtung nach Ost oder West hängt von dem Aufenthaltszeitpunk ab. Faktoren, wie z. B. ein wunderschöner Ausblick, sollten ebenso mit einbezogen werden. Die Anordnung der Räume zueinander ergibt sich aufgrund der Zuordnung der Funktionen, so gehören Küche und Eßzimmer, Wohnraum und ein Wintergarten, Schlafzimmer und ein Schrankraum usw. zusammen.
Grafik: Der Hausbauer |